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	<title>Kommentare zu: PR-Branche: Zu wenig integriert &#8211; zu wenig innovativ?</title>
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	<description>Der Blog für Unternehmenskommunikation, Corporate Publishing und Medien</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Aug 2010 01:46:59 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Matthias Fromm</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/public_relations/pr-branche-zu-wenig-integriert-zu-wenig-innovativ/comment-page-1/#comment-207</link>
		<dc:creator>Matthias Fromm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:57:11 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für das Interview!

Welches Potential der Bewegtbildeinsatz für die PR hat, sieht man meines Erachtens sehr gut an den Wissenschaftsinstitutionen, die diesen Kanal bereits nutzen (z.B. DFG Science TV).

Ich kann mir nur schwerlich einen besseren Weg vorstellen, um die Relevanz eines Forschungsprojekts/ eines Produkts / eines Services in einer unterhaltsamen und verständlichen Weise darzustellen und im besten Fall an bedeutende Themen für die Gesellschaft oder auch an aktuelle Agenden anzugliedern. Immer vorausgesetzt einer gewissen inhaltlichen und formalen Qualität versteht sich...

In welcher Form es einen ROI der zugegeben nicht geringen Produktionskosten gibt - Kontaktgenerierung, Medienpräsens oder Imagebildung hängt sicher sehr stark von Branche und Umsetzung ab. Lohnen dürfte er sich aus meiner Sicht aber alle Mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für das Interview!</p>
<p>Welches Potential der Bewegtbildeinsatz für die PR hat, sieht man meines Erachtens sehr gut an den Wissenschaftsinstitutionen, die diesen Kanal bereits nutzen (z.B. DFG Science TV).</p>
<p>Ich kann mir nur schwerlich einen besseren Weg vorstellen, um die Relevanz eines Forschungsprojekts/ eines Produkts / eines Services in einer unterhaltsamen und verständlichen Weise darzustellen und im besten Fall an bedeutende Themen für die Gesellschaft oder auch an aktuelle Agenden anzugliedern. Immer vorausgesetzt einer gewissen inhaltlichen und formalen Qualität versteht sich&#8230;</p>
<p>In welcher Form es einen ROI der zugegeben nicht geringen Produktionskosten gibt &#8211; Kontaktgenerierung, Medienpräsens oder Imagebildung hängt sicher sehr stark von Branche und Umsetzung ab. Lohnen dürfte er sich aus meiner Sicht aber alle Mal.</p>
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	<item>
		<title>Von: Riccardo Wagner</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/public_relations/pr-branche-zu-wenig-integriert-zu-wenig-innovativ/comment-page-1/#comment-206</link>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 16:22:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kommunikationsblog.de/?p=1807#comment-206</guid>
		<description>Zunächst einmal vielen Dank an Frau Arnold für das Interview und ihre Einschätzungen zur Lage der PR-Branche. Ich denke, dass jeder PR-Arbeiter hier sehr gut das Spiegelbild der Branche erkennt. 
Es ist schon erstaunlich, dass die PR-Branche nach so vielen Jahrzehnten der Arbeit und trotz diverser Fachverbände noch immer nicht dort angekommen ist, wo sie eigentlich sein sollte, im Herzen und in der Mitte der Unternehmenszentralen und in enger Verknüpfung mit allen strategischen Einheiten eines Unternehmens. 
Ich bin mir jedoch nicht sicher, inwiefern dies allein mit besserer Meßbarkeit lösbar ist. Oft habe ich das Gefühl, dass PR-Arbeit grundsätzlich auch von Agenturen und PR-Verantwortlichen in den Unternehmen nicht so breit und offensiv verkauft und positioniert wird, wie die eigentliche Spannweite und auch Wirkung sein kann. Messbarkeit liefert Argumente, das ist richtig. Hier muss die Entwicklung auch weiter gehen und geht sie ja auch. Aber am Ende geht es auch darum ein Leitbild und eine realistische und dennoch große Vision zu verkaufen. PR Arbeit sollte hier für profunde, ehrliche, nachhaltige, direkte, interaktive, schnelle und emotionale Kommunikation mit allen Bezugsgruppen eines Unternehmens stehen. PR ist nicht der billige Bruder der Werbung. PR kann Stabilisator in Krisen, Motor in Boomphasen und Innovator und Katalysator für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung in allen Phasen sein. Der Beitrag zur Wertschöpfung steht bei richtiger Strategie keiner Produktentwicklung, keiner Vertriebsabteilung und keiner Controllingeinheit nach. 
Es gilt hier, ein anderes Selbstverständnis und Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. 

Das fängt schon einer guten Ausbildung an, siehe dazu auch das Interview hier im Blog mit Dr. Peter Gerlach von der PZOK.

Ein kleiner Hinweis noch zur angesprochenen Problematik des Videoeinsatzes. Hier wird immer sehr viel über hohe Kosten etc, gesprochen. Natürlich können hochwertig produzierte Videos sehr viel Geld kosten, weil eben auch ein hoher technischer und personeller Aufwand dahinter stecken kann. Aber, das muss zum einen nicht sein, und schon gar nicht für jede Art von PR-Video. Zum Anderen liegt die eigentliche Kostenfalle nicht in den Produktionskosten, die sind z.B. im Druckbereich ja auch nicht zu vernachlässigen. 

Aus meiner Erfahrung heraus liegt die eigentliche Falle darin, dass die meisten Unternehmen für Bewegtbild kein Verwendungskonzept, keine Distributionskanäle und keine Kultur entwickelt haben. Das Ergebnis: das Video landet in der Schublade oder wird irgendwo unter Ausschluss der Öffentlichkeit platziert. Hier ist jeder Euro, der ausgegeben wurde, ein Euro zuviel. 

Wer hier klugt plant, auf AdHoc und Alibiaktionen verzichtet, hat auch Geld übrig, die sinnvollen Videos vernünftig zu produzieren und wird jeden Euro mit vernünftigen Kontaktzahlen hinterlegen können.

Noch ein weiterer Hinweis in eigener Sache: Im August werden wir auch noch ein ausführliches Interview mit Dr. Chr, Storck zum Thema Evaluation und Controlling von PR.Maßnahmen im kommunikationsblog.de veröfentlichen. Dr. Storck ist Mitglied im entsprechenden AK der DPRG. 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einmal vielen Dank an Frau Arnold für das Interview und ihre Einschätzungen zur Lage der PR-Branche. Ich denke, dass jeder PR-Arbeiter hier sehr gut das Spiegelbild der Branche erkennt.<br />
Es ist schon erstaunlich, dass die PR-Branche nach so vielen Jahrzehnten der Arbeit und trotz diverser Fachverbände noch immer nicht dort angekommen ist, wo sie eigentlich sein sollte, im Herzen und in der Mitte der Unternehmenszentralen und in enger Verknüpfung mit allen strategischen Einheiten eines Unternehmens.<br />
Ich bin mir jedoch nicht sicher, inwiefern dies allein mit besserer Meßbarkeit lösbar ist. Oft habe ich das Gefühl, dass PR-Arbeit grundsätzlich auch von Agenturen und PR-Verantwortlichen in den Unternehmen nicht so breit und offensiv verkauft und positioniert wird, wie die eigentliche Spannweite und auch Wirkung sein kann. Messbarkeit liefert Argumente, das ist richtig. Hier muss die Entwicklung auch weiter gehen und geht sie ja auch. Aber am Ende geht es auch darum ein Leitbild und eine realistische und dennoch große Vision zu verkaufen. PR Arbeit sollte hier für profunde, ehrliche, nachhaltige, direkte, interaktive, schnelle und emotionale Kommunikation mit allen Bezugsgruppen eines Unternehmens stehen. PR ist nicht der billige Bruder der Werbung. PR kann Stabilisator in Krisen, Motor in Boomphasen und Innovator und Katalysator für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung in allen Phasen sein. Der Beitrag zur Wertschöpfung steht bei richtiger Strategie keiner Produktentwicklung, keiner Vertriebsabteilung und keiner Controllingeinheit nach.<br />
Es gilt hier, ein anderes Selbstverständnis und Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. </p>
<p>Das fängt schon einer guten Ausbildung an, siehe dazu auch das Interview hier im Blog mit Dr. Peter Gerlach von der PZOK.</p>
<p>Ein kleiner Hinweis noch zur angesprochenen Problematik des Videoeinsatzes. Hier wird immer sehr viel über hohe Kosten etc, gesprochen. Natürlich können hochwertig produzierte Videos sehr viel Geld kosten, weil eben auch ein hoher technischer und personeller Aufwand dahinter stecken kann. Aber, das muss zum einen nicht sein, und schon gar nicht für jede Art von PR-Video. Zum Anderen liegt die eigentliche Kostenfalle nicht in den Produktionskosten, die sind z.B. im Druckbereich ja auch nicht zu vernachlässigen. </p>
<p>Aus meiner Erfahrung heraus liegt die eigentliche Falle darin, dass die meisten Unternehmen für Bewegtbild kein Verwendungskonzept, keine Distributionskanäle und keine Kultur entwickelt haben. Das Ergebnis: das Video landet in der Schublade oder wird irgendwo unter Ausschluss der Öffentlichkeit platziert. Hier ist jeder Euro, der ausgegeben wurde, ein Euro zuviel. </p>
<p>Wer hier klugt plant, auf AdHoc und Alibiaktionen verzichtet, hat auch Geld übrig, die sinnvollen Videos vernünftig zu produzieren und wird jeden Euro mit vernünftigen Kontaktzahlen hinterlegen können.</p>
<p>Noch ein weiterer Hinweis in eigener Sache: Im August werden wir auch noch ein ausführliches Interview mit Dr. Chr, Storck zum Thema Evaluation und Controlling von PR.Maßnahmen im kommunikationsblog.de veröfentlichen. Dr. Storck ist Mitglied im entsprechenden AK der DPRG.</p>
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