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Smart Home und smarte Assistenten – Fluch oder Segen für die Kommunikation?

Inwiefern unterstützen Alexa, Google und Co den Menschen bei der Kommunikation? Sind moderne KIs (künstliche Intelligenzen) überhaupt förderlich oder sogar eher hinderlich für unsere Art zu kommunizieren?

Smarte Assistenten im Alltag

Jeder kennt es, oder hat es zumindest einmal gehört: „Alexa, stelle einen Timer auf zehn Minuten“, „Ok Google, wie hoch ist der Mount Everest?“ oder „Siri, wie viel Uhr ist es?“

Die smarten Assistenten, mittlerweile flächendeckend integriert in Smartphones und weiteren mobilen Geräten, begleiten den Menschen 24/7 – sofern sie genutzt werden und nicht manuell deaktiviert sind. Was diese Technik ebenso möglich macht, auch wenn es bislang in nur vergleichsweise wenigen Haushalten angekommen ist: die Verknüpfung mit smarten Komponenten im eigenen Zuhause, also mit Küchengeräten oder anderen ansteuerbaren Geräten im Haushalt. Dabei scheint es das langfristige Ziel zu sein, jedem Bürger ein Smart Home zu ermöglichen. Smarte Glühbirnen werden aktuell ebenso günstig angeboten wie smarte Türschlösser, smarte Lautsprecher oder auch smarte Kaffeemaschinen; die Liste scheint schier endlos. Ein neuer Kühlschrank muss mittlerweile schon beinahe grundsätzlich die Möglichkeit bieten, in ein Heimnetzwerk eingebunden zu werden, um dann auch aus der Ferne steuerbar oder zumindest beobachtbar zu sein.

Kein Wunder, dass die Frage aufkommt, wo diese Entwicklung hinführen soll. Werden Menschen in naher Zukunft mehr Dialoge mit einer KI führen, anstatt mit lebendigen Personen im eigenem Umfeld?

Smarter Austausch mit anderen Menschen

Für die Kommunikation von Mensch zu Mensch bringen smarte Lösungen eine echte Vereinfachung. „Alexa, rufe Mama an“, wird prompt umgesetzt – sofern Mama auch eine Alexa hat. Genau hier besteht noch folgende Problematik: Kompatibilität. Amazon, Google, Apple und Co sind bislang noch sehr erpicht darauf, ihre Kommunikationslösungen nur für den eigenen Kundenkreis anzubieten. Auch wenn es immer mehr in Mode kommt und von den Verbrauchern offen gefordert wird, wird die Kommunikation dadurch erschwert, dass die Endgeräte und deren Software noch nicht einwandfrei untereinander kompatibel sind.
Dennoch bieten Smart Home-Lösungen großes Potential, bei dem besonders die unternehmensinterne Kommunikation profitieren kann. Mitarbeiter können so zeitnah, unkompliziert und ohne ein Gerät überhaupt in die Hand zu nehmen miteinander in Kontakt gehen. Die Möglichkeiten lassen darauf schließen, dass sich  solch intelligente Lösungen im Bereich der internen Unternehmenskommunikation durchsetzen werden.

Smarte Kommunikation – weiterhin Zukunftsmusik?

Aktuell ist ein Szenario, in dem Menschen mit KIs über ihren Alltag plaudern, ohne den Unterschied zwischen Mensch und Maschine zu merken, noch nicht realistisch. Zumindest noch nicht. Es wird noch ein wenig dauern, bis KIs so weit sind, dass sie einem Gespräch kontextbezogen folgen können, Humor verstehen und sich auf verschiedene Situationen einstellen können, um adäquat hilfreich zu sein. Für einfache Befehle reicht es aber schon. Wer also beim Kochen keine Hand frei hat, kann bereits jetzt mit Alexa und Co auch ohne Hände einen Timer einstellen.

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