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	<title>Kommunikationsblog &#187; Corporate Social Responsibility</title>
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	<description>Der Blog für Unternehmenskommunikation, Corporate Publishing und Medien</description>
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		<title>Verantwortungspartner KölnBonn: Es geht los!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 11:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Kümmel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[BetterRelations GmbH]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Informationsveranstaltung Verantwortungspartner KölnBonn letzten Dienstag (18. Mai beim LVR) war nun vorerst die letzte allgemeine Veranstaltung, um Interessenten die Methode und den Prozess der Unternehmensinitiative vorzustellen. Es wird Zeit, den Regionalen Initiativkreis festzulegen und erste Projektideen auszuformulieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Juni 2010: Treffen des Regionalen Initiativkreis</strong><br />
Die Informationsveranstaltung Verantwortungspartner KölnBonn letzten Dienstag (18. Mai beim LVR) war nun vorerst die letzte allgemeine Veranstaltung, um Interessenten die Methode und den Prozess der Unternehmensinitiative vorzustellen. Es wird Zeit, den Regionalen Initiativkreis festzulegen und erste Projektideen auszuformulieren. Dafür werden wir uns mit den Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit uns gemeinsam die Verantwortungspartnerschaft an den Start bringen wollen, bereits Anfang Juni zu einem Kennenlernen in lockerer Runde treffen. Im Mittelpunk des Abends soll dabei auch der Austausch über bestehende Projekte, die manch ein Unternehmer einbringen möchte, und neuen Ideen für die Region stehen.<br />
<img class="size-full wp-image-2970 alignright" title="vp-koelnbonn3" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/12/vp-koelnbonn3.jpg" alt="vp-koelnbonn3" width="147" height="93" /></p>
<p>Im Nachgang sammeln wir alle Projektideen und stellen sie für den angedachten Workshop nach den Sommerferien zusammen, bei dem ebenfalls der Regionale Initiativkreis eine entscheidende Rolle spielt. Er ist das Herzstück der Verantwortungspartner KölnBonn. Seine Entscheidung, welche Projekte letztendlich in unserer Region umgesetzt werden sollen, sind die Grundlage für die Bildung der ersten Projektgruppen der Verantwortungspartner KölnBonn. Zudem wählen die Unternehmer und Unternehmerinnen ihren regionalen Sprecher, der die Verantwortungspartner in der Öffentlichkeit vertritt. Der Workshop stellt damit den entscheidenden Übergang von der Theorie in die Praxis dar und soll ganz unter dem Zeichen stehen: &#8220;Wir legen los, während andere noch reden!&#8221;<br />
<strong></strong><br />
<strong></strong><br />
<strong>Rückblick: Der Bedarf an unternehmerischen Engagement ist groß</strong><br />
Rückblickend können wir eigentlich ganz zufrieden sein und freuen uns, dass bereits zehn Unternehmen mit an Bord sind. Mehr können &#8211; nein müssen es definitiv sein, um der Größe der Region aus gerecht zu werden. 15 bis 20 Unternehmer, Dienstleister und Handwerker zusammen zu bekommen ist das Ziel des Regionalen Initiativkreis und von uns als Initiatoren, um die Verantwortungspartnerschaft KölnBonn auf eine solide Grundlage aufzubauen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-1334 alignleft" title="Finger" src="http://verantwortungspartner-koelnbonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Finger.jpg" alt="Finger" width="100" height="91" />Dieses Ziel hatten wir so noch nicht vor Augen, als wir uns über Theorie und Praxis der Verantwortungspartnerschaft für kommunikationsblog.de informierten. Dafür waren wir vor knapp einem Jahr, im Juli 2009, bei der Ergebnispräsentation der Pilotregion <a title="film_vp_saarland" href="http://www.kommunikationsblog.de/video/verantwortungspartner/" target="_blank">Verantwortungspartner Saarland</a>, um dort einen Film über die Unternehmensinitiative zu drehen. Die Gespräche mit den mitwirkenden Unternehmen haben uns jedoch schnell von dem nachhaltigen Mehrwert der Methode für Region, Gesellschaft und Unternehmern überzeugt. Die Idee, die Verantwortungspartenrschaft auch in unserer Region zu initiieren, war damit geboren. Bis heute können wir auf eine lange Liste an intensivem Austausch zurück blicken: Wir haben mit vielen öffentlichen und privaten Institutionen, sozialen Organisationen und bestehenden Initiativen gesprochen. Dabei wurden wir darin bestätigt, dass es in unserer Region kein vergleichbares Projekt gibt, das vor allem das unternehmerische Know-how und die Kraft kleiner und mittelständischer Unternehmen bündelt, um sich gemeinsam in einem Unternehmensnetzwerk für die Regionalentwicklung zu engagieren. Wir wurden ebenfalls darin bestätigt, dass der Bedarf an langfristigem Einsatz und hoher Verbindlichkeit groß ist, anstatt einer Vielzahl an Einmaleinsätzen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong></strong><br />
<strong>Es bleibt spannend</strong>&#8230;<br />
So sehen wir den nächsten Schritten positiv entgegen und sind gespannt, welche Projektideen wir gemeinsam für die Zukunft der Gesellschaft, der Natur und Umwelt sowie der Wirtschaft in unserer Region umsetzten. Je mehr Unternehmerinnen und Unternehmer sich aktiv für das Wohl unserer Region einsetzen, umso besser. Und gemeinsam können wir mehr erreichen &#8211; definitiv!</p>
<p>Wir bitten alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer, sich vorab auf der Website der Verantwortungspartner KölnBonn, <a title="verantwortungspartner-methode" href="http://www.verantwortungspartner-koelnbonn.de" target="_blank">www.verantwortungspartner-koelnbonn.de</a>, über die Verantwortungspartner-Methode vorab zu informieren.</p>
<p><strong>Zudem steht das Projektteam für alle weiteren Fragen und Anregungen zur Verfügung unter:<br />
Telefon: 0221 &#8211; 222 536 0<br />
Mail: team@verantwortungspartner-koelnbonn.de</strong><br />
<strong></strong><br />
<strong></strong><br />
<strong>Hintergrund: </strong><br />
Die Verantwortungspartnerschaft ist ein Projekt der Bertelsmann Stiftung im Rahmen von &#8220;Unternehmen für die Region&#8221;. Das Projekt wurde im Laufe der letzten zweieinhalb Jahren in mehreren Pilotregionen in Deutschland erfolgreich erprobt. Die Region KölnBonn gehört zu den ersten Regionen, die selbstständig und eigenverantwortlich die Unternehmensinitiative Verantwortungspartner KölnBonn umsetzt. Regelmäßig treffen sich die Verantwortlichen der Regionen zu Workshops, um den Erfahrungsaustausch über die regionalen Grenzen hinaus zu pflegen. Ziel ist, mit der Zeit ein überregionales Unternehmens- und Engagement-Netzwerk zu errichten.<br />
Weitere Informationen zu &#8220;Unternehmen für die Region&#8221; <a title="unternehmen_fuer_die_region" href="http://www.unternehmen-fuer-die-region.de/verantwortungspartner.0.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><em>Autorin: Antje Kümmel</em><strong><br />
</strong></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.kommunikationsblog.de%2Fcsr%2Fverantwortungspartner-kolnbonn-wir-fangen-dann-schon-mal-an%2F'; szt='Verantwortungspartner+K%C3%B6lnBonn%3A+Es+geht+los%21';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/31/c2/widget_31c2065f25c8a20f8f60478322e1fb99.js"></script></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Verantwortungspartner+K%C3%B6lnBonn%3A+Es+geht+los%21+http://is.gd/e3R3Q+.+Lesen!" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Verantwortungspartner+K%C3%B6lnBonn%3A+Es+geht+los%21+http://is.gd/e3R3Q+.+Lesen!" title="Post to Twitter">  </a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unternehmer engagieren sich als Verantwortungspartner für die Region Köln-Bonn</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/csr/unternehmer-engagieren-sich-als-verantwortungspartner-fur-die-region-koln-bonn/</link>
		<comments>http://www.kommunikationsblog.de/csr/unternehmer-engagieren-sich-als-verantwortungspartner-fur-die-region-koln-bonn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressemeldung</dc:creator>
				<category><![CDATA[BetterRelations]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[BetterRelations GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[CSR & Corporate Citizenship]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 30 Interessierte von Unternehmen, Institutionen und Organisationen kamen am Dienstagabend in die IHK Bonn/Rhein-Sieg, um sich über das Projekt Verantwortungspartner KölnBonn zu informieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln/Bonn, 22. Januar</strong> &#8211; Mehr als 30 Interessierte von Unternehmen, Institutionen und Organisationen kamen am Dienstagabend in die IHK Bonn/Rhein-Sieg, um sich über das Projekt Verantwortungspartner KölnBonn zu informieren. Die Initiative Verantwortungspartner bietet Unternehmern eine Plattform, um sich auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis für die Entwicklung ihrer Region zu engagieren. Dies geschieht gegenüber herkömmlichen Konzepten gemeinschaftlich mit anderen Unternehmern und Unternehmen. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen soll die Initiative einen neuen, leichteren Zugang zum Thema &#8220;Soziales Engagement&#8221; ermöglichen.</p>
<p>Riccardo Wagner, Projektleiter der Verantwortungspartner Köln-Bonn, sagt: „Mit dieser gelungenen ersten Informationsveranstaltung haben wir den Grundstein für die Initiative Verantwortungspartner im Raum Köln-Bonn gelegt. Mit mehreren Unternehmertreffen in den kommenden Monaten möchten wir die Initiative in der gesamten Region bekannt machen und Unternehmer für diesen Weg des sozialen, ökologischen und kulturellen Engagements begeistern.“<br />
<a href="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0835_web.jpg"><img src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0835_web-300x224.jpg" alt="VP-IHK-Bonn" title="VP-IHK-Bonn" width="300" height="224" class="aligncenter size-medium wp-image-3097" /></a><br />
<em>Harald Meurer, Sprecher der Verantwortungspartner KölnBonn</em></p>
<p>Die Idee der Verantwortungspartnerschaft gründet auf einem Konzept der Bertelsmann Stiftung und ist nach mehreren bundesweiten Pilotprojekten im Dezember in Köln-Bonn an den Start gegangen. Das Prinzip der Initiative ist dabei die Vernetzung und Bündelung des unternehmerischen Engagements in Form von Projektgruppen. In Gruppen setzen Unternehmer gemeinsam Projekte um, die sich an relevanten Themen der Region ausrichten. Ziel ist eine von Unternehmern angetriebene nachhaltige Förderung der regionalen Entwicklung und eine langfristige Sicherung des Wirtschaftsstandorts. Ein Beirat aus Vertretern der Städte, der IHKs, von Verbänden und Organisationen begleiten mit fachlichem Rat die Initiative Verantwortungspartner Köln-Bonn.</p>
<p><strong>Informationen zur Initiative und Anmeldung zu Veranstaltungen:</strong><br />
<a href="http://www.verantwortungspartner-koelnbonn.de ">www.verantwortungspartner-koelnbonn.de </a></p>
<p><strong>Kontakt zum Projektteam: </strong><br />
E-Mail: team@verantwortungspartner-koelnbonn.de<br />
Tel.: 0221 &#8211; 222 536 0<br />
Fax: 0221 &#8211; 222 536 29</p>
<p> ((2.017 Zeichen))</p>
<p><strong>Ansprechpartner für die Presse:</strong><br />
Riccardo Wagner<br />
BetterRelations GmbH<br />
Leipziger Platz 7<br />
50733 Köln<br />
Tel: 0221 – 222 536 11<br />
Mail wagner@betterrelations.de<br />
Web: <a href="http://www.betterrelations.de">www.betterrelations.de</a></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.kommunikationsblog.de%2Fcsr%2Funternehmer-engagieren-sich-als-verantwortungspartner-fur-die-region-koln-bonn%2F'; szt='Unternehmer+engagieren+sich+als+Verantwortungspartner+f%C3%BCr+die+Region+K%C3%B6ln-Bonn';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/31/c2/widget_31c2065f25c8a20f8f60478322e1fb99.js"></script></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Unternehmer+engagieren+sich+als+Verantwortungspartner+f%C3%BCr+die+Region+K%C3%B6ln-Bonn+http://is.gd/e4fdQ+.+Lesen!" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Unternehmer+engagieren+sich+als+Verantwortungspartner+f%C3%BCr+die+Region+K%C3%B6ln-Bonn+http://is.gd/e4fdQ+.+Lesen!" title="Post to Twitter">  </a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verantwortungspartner KölnBonn: Auftakt bei den IHKs im Januar 2010</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/csr/verantwortungspartner-kolnbonn-auftakt-bei-den-ihks-im-januar-2010/</link>
		<comments>http://www.kommunikationsblog.de/csr/verantwortungspartner-kolnbonn-auftakt-bei-den-ihks-im-januar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Kümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[BetterRelations]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[BetterRelations GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Volunteering]]></category>

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		<description><![CDATA[IHK Bonn/ Rhein-Sieg und IHK Köln als Unterstützer und Partner für die Initiative Verantwortungspartner KölnBonn: Auftaktveranstaltungen am 19. Januar 2010 in Bonn, am 26. Januar 2010 in Köln. Beirat tagt erstmal im Dezember. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es tut sich was in der Region KölnBonn:</strong><br />
Wir freuen uns sehr, dass wir neben der IHK Bonn/ Rhein-Sieg auch die Kölner IHK als Unterstützer und Partner für die<strong> Initiative Verantwortungspartner KölnBonn</strong>, initiiert vom <a href="http://www.helpdirect.org">Verein Aktion HelpDirect e.V.</a> aus Bonn, gewinnen konnten. Demnach finden im Januar 2010 gleich zwei Auftaktveranstaltungen statt:<img class="alignright size-full wp-image-2603" title="vp-koelnbonn3" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/vp-koelnbonn3.jpg" alt="vp-koelnbonn3" width="184" height="116" /></p>
<ul>
<li>in Bonn, am Dienstag den 19. Januar 2010, um 18 Uhr, IHK Bonn/ Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn</li>
<li>in Köln, am Dienstag den 26. Januar 2010, um 18 Uhr, IHK Köln, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln</li>
</ul>
<p>Die Anmeldungen für die Veranstaltung in Bonn oder Köln laufen ab sofort, bequem über das Kontaktformular auf der Webseite der Initiative, <a href="http://www.verantwortungspartner-koelnbonn.de">www.verantwortungspartner-koelnbonn.de</a>. Rechtzeitig werden alle angemeldeten Unternehmer über den genauen Ablauf informiert.<br />
<strong><br />
Erste Beiratssitzung im Dezember</strong><br />
Doch bis dahin haben Harald Meurer, ehrenamtlich als Sprecher der Verantwortungspartner KölnBonn tätig, und Riccardo Wagner, ehrenamtlicher Projektleiter der Initiative, sowie das dreiköpfige Projektteam noch alle Hände voll zu tun: Die erste Beiratssitzung steht Mitte Dezember an. Im Kreis von Verantwortlichen der beiden IHKs, der Städte Bonn, Köln und Leverkusen, Organisationen wie AWO und Caritas, Wirtschaftsverbänden und weiteren Institutionen der Region sollen die relevanten Themen, aus denen die Unternehmern dann gemeinsam ihre Projekte entwickeln können, bereits im Vorfeld umrissen werden. Ziel ist es, dass sich bei den Auftaktveranstaltungen erste Verbindungen zwischen Unternehmern auch anhand der vorgestellten Themen ergeben, um daraus erste Projektgruppen zu bilden. Um den Beirat der <strong>Initiative Verantwortungspartner KölnBonn</strong> so gut wie möglich mit Akteuren der Region zusammen zu setzen, bedarf es noch einige weitere Gespräche und Verhandlungen, bei denen es sich bislang immer mehr heraus stellte, dass die Initiative viel Potential mitbringt, um eine nachhaltige Regionalentwicklung und langfristige Standortsicherung zu unterstützen.</p>
<p><strong>Weitere Schritte</strong><br />
Nach den Auftaktveranstaltungen in den beiden größeren Städten, sollen weitere in Leverkusen und dem Umland folgen &#8211; schließlich gehören zur Region KölnBonn auch der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis, der Rheinisch-Bergische-Kreis und der Rhein-Erft-Kreis. Auch dazu werden aktuelle Informationen auf der Webseite der Initiative veröffentlicht.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2603" title="vp-koelnbonn3" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/vp-koelnbonn3.jpg" alt="vp-koelnbonn3" width="184" height="116" /><br />
Fakt ist aber jetzt schon: Die <strong>Initiative Verantwortungspartner KölnBonn</strong> geht ganz offiziell im Januar 2010 mit viel wertvoller Unterstützung und großem Interesse in die Auftaktveranstaltungen &#8211; sowohl in Köln als auch in Bonn.</p>
<p><em>Autorin: Antje Kümmel</em></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.kommunikationsblog.de%2Fcsr%2Fverantwortungspartner-kolnbonn-auftakt-bei-den-ihks-im-januar-2010%2F'; szt='Verantwortungspartner+K%C3%B6lnBonn%3A+Auftakt+bei+den+IHKs+im+Januar+2010';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/31/c2/widget_31c2065f25c8a20f8f60478322e1fb99.js"></script></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Verantwortungspartner+K%C3%B6lnBonn%3A+Auftakt+bei+den+IHKs+im+Januar+2010+http://is.gd/e4fdV+.+Lesen!" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Verantwortungspartner+K%C3%B6lnBonn%3A+Auftakt+bei+den+IHKs+im+Januar+2010+http://is.gd/e4fdV+.+Lesen!" title="Post to Twitter">  </a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ernsthaft engagiert: CSR deutscher Firmen im Ausland</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/csr/ernsthaft-engagiert-csr-deutscher-firmen-im-ausland/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 17:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Kümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kommunikationsblog.de/?p=2487</guid>
		<description><![CDATA[Corporate Social Responsibility ist kein Mode-Thema, sondern ernsthaft verfolgtes Engagement von Unternehmen. Gerade wenn der gesellschaftliche Beitrag am ausländischen Standort erfolgt, sind die Auswirkungen auf die nachhaltige Wertschöpfung der Firma groß. Die deutschen Unternehmen, die sich im Ausland für die Gesellschaft und die Umwelt vor Ort einsetzen, haben erkannt, welchen Stellenwert und welche Bedeutung ihr Engagement hat. Interview mit Anna Peters, Projektmanagerin der Bertelsmann Stiftung im Programm Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, zum CSR-Verständnis deutscher Firmen an ihren internationalen Standorten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Corporate Social Responsibility ist kein Mode-Thema, sondern ernsthaft verfolgtes Engagement von Unternehmen. Gerade wenn der gesellschaftliche Beitrag am ausländischen Standort erfolgt, sind die Auswirkungen auf die nachhaltige Wertschöpfung der Firma groß. Dabei beeinflussen auch Kultur, Historie, Gesellschaft und Wirtschaft des Mutterlandes das Engagement des Unternehmens im Ausland. Prägend für das CSR-Verständnis deutscher Unternehmer außerhalb der eigenen Landesgrenzen sind die kulturellen Rahmenbedingungen der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Diese haben das Engagement deutscher Unternehmen im In- wie im Ausland beeinflusst &#8211; denn ein freiwilliger Beitrag für das gesellschaftlliche Wohl hat bei deutschen Unternehmen schon lange Tradititon. Im Ausland drückt sich dies besonders in Aktivitäten im Breich Umweltschutz und Bildung aus.</p>
<p>Wir wollten noch mehr zum Thema CSR deutscher Unternehmen im Ausland wissen und befragten Anna Peters, Projektmanagerin der Bertelsmann Stiftung im Programm Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, zum CSR-Verständnis in Deutschland, zu den Gründen der Unternehmen, sich auch im Ausland zu engagieren und wie gut deutsche Unternehmen mit ihrem sozialen und ökologischen Beitrag vor Ort aufgestellt sind.<img class="alignright size-full wp-image-2490" title="peters_anna" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/peters_anna.jpg" alt="peters_anna" width="140" height="185" /></p>
<p><strong>Antje Kümmel: Was prägt das CSR-Verständnis deutscher Unternehmen?</strong><br />
<strong>Anna Peters:</strong> CSR in Deutschland ist sehr stark geprägt von der Idee der sozialen Marktwirtschaft &#8211; der Idee, dass CSR ein freiwilliges Bemühen für gesellschaftliche Belange sein sollte und über die Erfüllung der gesetzlichen Mindeststandards hinaus reicht. Auch wenn Deutschland geprägt ist von einer hohen Regulierungsdichte, die oft gar nicht mehr so viel Raum für freiwillige Engagement zuläßt, spielt das Thema für deutsche Unternehmen eine wichtige Rolle. Es geht vor allem um die verantwortliche Mitgestaltung des gesellschaftlichen Umfelds, denn Unternehmen sind Teil der Gesellschaft und benötigen eine intakte Gesellschaft, wollen sie erfolgreich wirtschaften. In Deutschland drückt sich das Engagament vor allem in den Breichen Bildung und Ausbildung, Integration und Kultur aus. Bei ihren Auslandstätigkeiten zeichnen sich deutsche Unternehmen dadurch aus, dass sie die im Heimatland geltenden Öko- und Sozial-Standards auch dort aufrechterhalten werden, wo die gesetzliche Lage häufig nicht dieses hohe Niveau fordert. Deutsche Unternehmen haben aber zunehmend erkannt, dass ein Zurückfallen hinter die Normen des Heimatlandes auch im Ausland zu Reputationsschäden führen kann.</p>
<p><strong>AK: Aus welchen Gründen betreiben deutsche Unternehmen CSR bei ihren internationalen Tätigkeiten?</strong><br />
<strong>Anna Peters:</strong> Die Gründe sind vielfältig: Akzeptanz der Gesellschaft am Auslandsstandort, Beibehaltung der license to operate (Legitimation zu Handeln), Reputationsmanagement, Risikominimierung, Erschließung neuer Marktchancen und Motivation der Mitarbeiter. Wie im Inland sollte ein Unternehmen auch im Ausland darauf achten, welche Erwartungen an das Unternehmen herangetragen werden und darauf reagieren.<br />
So kann es auch zum Risikomanagement beitragen, wenn sich Unternehmen beispielsweise durch freiwillige Selbstverpflichtungen oder Branchenvereinbarungen als quasi staatliche Akteure verhalten, indem sie zur Friedensicherung in Konfliktzonen beitragen oder faire Arbeitsbedingungen etablieren. Auf diese Weise kann Unternehmen sogar ein race to the top von Rahmenbedingungen gelingen.</p>
<p><strong>AK: Die CSR-Maßnahmen von großen und internationalen Unternehmen sind vielfältig und werden vermehrt in Presse und Öffentlichkeit kommuniziert. Wie engagieren sich kleine und mittelständische Unternehmen im Rahmen ihrer Auslandstätigkeiten?</strong><br />
<strong>Anna Peters:</strong> Die Motivation, sich vor Ort zu engagieren, ist bei großen wie kleinen Firmen die gleiche, nur die Art des Engagements ist häufig anders. Auch kleine und mittelständische Unternehmen gehen an ihrem ausländischen Standort auf die Anspruchgruppen und deren Bedürfnisse ein. Auch sie möchten Teil der Gesellschaft vor Ort sein, um auf diese Weise ihre gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern oder neue Märkte zu erschließen. Auch sie pflegen Beziehungen, betreiben Reputationsmanagement und reagieren frühzeitig auf mögliche Risiken im Umfeld. Doch im Gegensatz zu den großen Firmen sind die Zielgruppen des Engagements häufig eher im unmittelbaren Umfeld des Unternehmens zu finden.<br />
Die Überzeugung, ist demnach auch mindestens genauso groß, wie bei international tätigen Unternehmen. Es wird nur nicht so viel darüber gesprochen. Oftmals entsteht das Engagement bei kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der persönlichen Überzeugung des Inhabers. Die Mitgestaltung des unternehmerischen Umfeldes, beispielsweise für bessere Bildung, mehr Umweltschutz oder zur Armutsbekämpfung, wird sehr oft zusätzlich von Mitarbeiterseite mitgetragen.</p>
<p><strong>AK: Warum berichten die klein- und mittelständischen Unternehmen selbst so wenig über ihr Engagement im Ausland?</strong><br />
<strong>Anna Peters</strong>: Sie berichten schon darüber, nur zurückhaltender. Das so oft strapazierte Motto: &#8220;Tue Gutes und rede darüber&#8221; fällt großen Unternehmen leichter, weil sie über ausreichend Infrastruktur und &#8220;gut besetzte&#8221; Kommunikationsabteilungen verfügen. Kleinere Unternehmen sind mindestens genau so große &#8221;Überzeugungstäter&#8221;, verzichten aber häufig auf schillernde CSR-Broschüren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2494" title="br_csr_164_72" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/br_csr_164_72.jpg" alt="br_csr_164_72" width="164" height="74" /><br />
<strong>AK: Welche Unterstützung kann ein deutsches Unternehmen bei seinem Engagement im Ausland erwarten?</strong><br />
<strong>Anna Peters:</strong> Die CSR Aktivitäten eines Unternehmens betten sich immer ein in den speziellen kulturellen, historischen und sozioökonomischen Kontext eines Landes. Von diesem Kontext hängt ab, welche Werte das Verständnis für CSR in dem Land prägen, welche Erwartungen an die Rolle der Wirtschaft in der Gesellschaft existieren, welche Handlungsfelder für CSR vorhanden sind und welche (politischen oder gesellschaftlichen ) Akteure vor Ort zur Verfügung stehen, die Kooperationspartner für CSR oder kritischer watch dog unternehmerischen Handelns sein können.<br />
In vielen Ländern ist in den vergangenen Jahren die Politik dem Thema CSR näher gekommen, hat die Bedeutung des Themas für ein förderliches Investitionsklima oder gute Wettberwebsbedingungen erkannt. Die Politik kann definitiv einen wichtigen Beitrag leisten, um gute Rahmenbdingungen für verantwortliches Wirtschaften zu schaffen. Demokratie, (Werte-)Pluralismus und Rechtsstaat sind auch hierbei zentrale Grundfeste. Daneben ist ein vitaler zivilgesellschaftlicher Sektor wichtig, wenn es um die Frage der Verantwortungsbalance geht. NGOs sind ein wichtiges Korrektiv &#8211; sowie für staatliches wie auch für wirtschaftliches Handeln. Grundsätzlich scheint es, als würde in Ländern mit einer starken Zivilgesellschaft auch eine höhere Sensibilität für das Thema CSR bestehen und kooperative Lösungsversuche zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft möglicher.</p>
<p><strong>AK: Wie gut sind die deutschen Unternehmen bei ihrem sozialen und ökologischen Engagement im Ausland und wo liegt noch Handlungsbedarf?</strong><br />
<strong>Anna Peters:</strong> Die deutschen Unternehmen, die sich im Ausland für die Gesellschaft und die Umwelt vor Ort einsetzen, haben erkannt, welchen Stellenwert und welche Bedeutung ihr Engagement hat. Sie wissen, dass sich ihr Beitrag direkt auf die Wertschöpfung des Unternehmens auswirkt. Die deutschen Unternehmen sind im internationalen Vergleich gut mit dabei. Corporate Social Responisbility ist für sie kein Mode-Thema mehr, sondern zunehmend ernsthaft verstandenes und umgesetztes Engagement &#8211; außerhalb und im Kern des Unternehmens. Die Voraussetzung dafür ist, dass das Engagement strategisch geplant und wohl überlegt eingesetzt wird, der Nutzen gleichwohl für das Unternehmen wie auch für die Gesellschaft und Umwelt sichtbar wird und es zum Unternehmen paßt.</p>
<p>Verbesserungspotential besteht vor allem noch darin, dass sich viele Unternehmen bisher noch zu projektorientiert engagieren und damit zu wenig auf die Nahchhaltigkeit ihres Einsatzes achten. CSR muss sich wegbewegen von der alleinigen Umsetzung gut gemeinter Projekte im Umfeld des Unternehmens, hin zur Etablierung des Themas als Handlungsprinzip wirtschaftlichen Handelns. Erst wenn CSR nicht mehr isoliert in einer Abteilung organisiert, sondern als Querschnittsthema in das gesamte Handeln des Unternehmens integriert wird, ist das Threma Verantwortung im Kern angekommen.<br />
Was die Themen Branchenvereinbarungen und freiwillige Selbstverpflichtungen angeht, so sind dies Möglichkeiten, mit denen sich deutsche Unternehmen noch viel stärker an der Gestaltung der Rahmenbedingungen an ihren Auslandsstandorten einbringen können. Egal ob die Umsetzung der ILO-Standards, der OECD-Guideslines für multinationale Unternehmen, der Menschenrechtsprinzipien oder der Prinzipien des Global Compact. Gerade international aufgestellte Unternehmen müssen hier noch mehr als Vorreiter voran gehen &#8211; zu ihrem eigenen Nutzen. Es wird künftig mehr noch als heute ein einheitliche level playing field für Unternehmen benötigt. Ganz alleine wird dies nicht funktionieren. Dafür bedarf es noch vielmehr kollektivem und partnerschaftlichem Handeln zwischen Unternehmen, politischen und gesellschaftlichen Akteuren.</p>
<p><strong>Anna Peters, Projektmanagerin Bertelsmann Stiftung:</strong><br />
Anna Peters ist Projektmanagerin CSR bei der Bertelsmann Stiftung, Deutschland. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind internationale Aspekte von CSR. Zusätzlich hat sie Erfahrung in Corporate Philanthropie und Unternehmensstiftungen. Auf internationaler Ebene war Anna Peters als projektbasierte Beraterin für CSR in Lateinamerika tätig. Zusammen mit der GTZ veröffentlichte sie „The CSR Navigator – public policies in Africa, the Americas, Asia and Europe“ (2007) – eine internationale Studie zu CSR Politiken in 13 Ländern weltweit, die einen systematischen Überblick zu Politikinstrumenten zur Förderung von CSR enthält.   Aktuell betreut sie das Internet-Portal „CSR WeltWeit –Deutsche Unternehmen Global Engagiert“.<br />
Anna Peters studierte in Bonn, Passau und Santiago de Chile und hat ein Master-Diplom in Sprachen, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften der Universität Passau.</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong><br />
- Informationsportal CSR-WeltWeit der Bertelsmann Stiftung: <a href="http://www.csr-weltweit.de/">www.csr-weltweit.de</a><br />
- Informationsportal CSR Germany der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI): <a href="http://www.csrgermany.de/www/CSRcms.nsf/ID/home_de">www.csrgermany.de</a><br />
- The European business network for CSR: <a href="http://www.csreurope.org">www.csreurope.org</a></p>
<p><em>Autorin: Antje Kümmel</em></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.kommunikationsblog.de%2Fcsr%2Fernsthaft-engagiert-csr-deutscher-firmen-im-ausland%2F'; szt='Ernsthaft+engagiert%3A+CSR+deutscher+Firmen+im+Ausland';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/31/c2/widget_31c2065f25c8a20f8f60478322e1fb99.js"></script></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Ernsthaft+engagiert%3A+CSR+deutscher+Firmen+im+Ausland+http://is.gd/e3Rxz+.+Lesen!" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Ernsthaft+engagiert%3A+CSR+deutscher+Firmen+im+Ausland+http://is.gd/e3Rxz+.+Lesen!" title="Post to Twitter">  </a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie moralisch sind Unternehmen?</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/csr/wie-moralisch-sind-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind wir Zeugen eines Wertewandels, der aus Unternehmen neue Wohltäter der Menschheit macht und die Attacken auf den entfesselten Marktkapitalismus Lügen straft? Oder handelt es sich bei der Konjunktur von CSR um ein bloßes Business-Phänomen, das darin besteht, Moral möglichst gewinnbringend zu verkaufen? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastautor: Ludger Heidbrink, Center for Responsibility Research<img class="alignright size-medium wp-image-880" title="9" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/05/9-300x237.jpg" alt="9" width="300" height="237" /></em></p>
<p>Lange Zeit hat in der Wirtschaft die Ansicht vorgeherrscht, die Übernahme sozialer Verantwortung koste viel Geld und bringe wenig Gewinn. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Immer mehr Unternehmen entdecken im gesellschaftlichen Engagement die Chancen, moralische und wirtschaftliche Zwecke miteinander zu verbinden. Unter der Devise &#8220;doing well by doing good&#8221; werden soziale Aktivitäten nicht mehr als lästige Pflicht betrachtet, sondern als ökonomisch sinnvolle Investitionen, die sich in der Wertschöpfung und der Marktkapitalisierung von Unternehmen niederschlagen. Nach einer jüngst veröffentlichten Studie des &#8220;IBM Institute for Business Value&#8221; sehen fast siebzig Prozent der befragten Unternehmen in Corporate Social Responsibility-Initiativen einen Renditefaktor, der in nachhaltigem Wachstum, Wettbewerbsvorteilen und höherer Reputation zum Ausdruck kommt.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a></sup></p>
<p>Was ist davon zu halten? Sind wir Zeugen eines Wertewandels, der aus Unternehmen neue Wohltäter der Menschheit macht und die Attacken auf den entfesselten Marktkapitalismus Lügen straft? Oder handelt es sich bei der Konjunktur von CSR um ein bloßes Business-Phänomen, das darin besteht, Moral möglichst gewinnbringend zu verkaufen?</p>
<p>Unternehmensethische Aktivitäten werfen vor allem deshalb Profite ab, weil auf globalen Märkten moralische Integrität und soziales Engagement von Aktionären, Mitarbeitern und Konsumenten honoriert werden. Das &#8220;gute&#8221; Unternehmen wird zum erfolgreichen Unternehmen, indem es sich an gesellschaftlich erwünschten Verhaltensstandards orientiert. In den Augen skeptischer Beobachter erhält die unternehmerische Ethik damit einen instrumentellen Charakter, durch den sie ihre Glaubwürdigkeit einbüßt. Der Vorwurf lautet: Wo Moral aus ökonomischen Gründen befolgt wird, ist sie keine mehr.</p>
<p>Hinter diesem Vorwurf verbirgt sich die rigoristische Vorstellung, dass moralische Werte von der Indienstnahme für wirtschaftliche Zwecke freigehalten werden müssen. Diese Sichtweise ist nicht nur typisch für eine hierzulande weit verbreitete Abneigung gegen alles ökonomische, die tief in der deutschen Nationalgeschichte verwurzelt ist. Verstellt wird damit auch der Blick auf die besondere Verbindung von Wirtschaft und Moral. Soziale und ökonomische Verantwortung müssen keinen Gegensatz darstellen, wenn die Verantwortung zu einem selbstverständlichen Teil der Unternehmenskultur wird, wovon die deutsche Wirtschaft freilich noch ein gutes Stück entfernt ist.</p>
<p><strong>Streit um das Verantwortungsprinzip</strong><br />
Entsprechend umstritten ist die marktwirtschaftliche Rolle des Verantwortungsprinzips. Hält man sich an den bekannten Satz von Milton Friedman: &#8220;The social responsibility of business is to increase its profits&#8221;, so besteht die moralische Verpflichtung von Unternehmen darin, rentabel zu wirtschaften und Gewinne zu erzielen. Auf der anderen Seite existiert eine lange Tradition der gemeinwohlorientierten Marktwirtschaft, wonach es zur Unternehmenspraxis gehört, sich für gesellschaftliche Aufgaben einzusetzen.</p>
<p>Heute verstehen sich immer mehr Unternehmen als &#8220;Corporate Citizen&#8221;, die mit Geld- und Sachspenden öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser subventionieren, ihre Mitarbeiter bei ehrenamtlichen Aktivitäten unterstützen oder kostenlos Dienstleistungen und Gerätschaften zur Verfügung stellen. Gleichzeitig haben die CSR-Initiativen zugenommen, zu denen nicht nur das soziale Engagement von Unternehmen zählt, sondern auch die moralische Verpflichtung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern und anderen Stakeholdergruppen sowie die Einhaltung von ökologischen, arbeits- und menschenrechtlichen Standards.</p>
<p>Währendessen wächst aber auch die Kritik an der Marktwirtschaft. Schon länger ist der Ausdruck &#8220;Neoliberalismus&#8221; zum Schlagwort für zahlreiche Fehlentwicklungen der Wirtschaft und ihrer Protagonisten geworden, die gern mit Metaphern aus dem Tierreich wie &#8220;Raubtierkapitalismus&#8221; oder &#8220;Heuschreckenschwärme&#8221; attackiert werden. Kritiker werfen dem Neoliberalismus vor, dass die Dominanz von Markt und Wettbewerb zu einer ökonomisch geprägten Gesellschaft geführt habe, die durch rücksichtsloses Vorteilsstreben gekennzeichnet sei. Der Abbau von Arbeitsplätzen, zahlreiche Korruptionsskandale und Bilanzfälschungen sowie überzogene Managergehälter haben zur Folge, dass Unternehmen und ihre Führungskräfte gegenwärtig in einem äußerst schlechten Licht dastehen. In einer Studie des FAZ-Instituts von 2006 geben die Befragten an, dass etwa siebzig Prozent der Manager und sechzig Prozent der Unternehmen eine &#8220;geringe oder keine Verantwortung&#8221; tragen, womit die Wirtschaft noch hinter der Politik auf dem letzten Platz liegt.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote2anc" href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a></sup></p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen auf große Zweifel trifft. Den CSR-Hochglanzbroschüren aus den PR-Abteilungen wird genauso wenig Glauben geschenkt wie Reports über &#8220;Socially Responsible Investing&#8221; oder Bilanzen zum Kultursponsoring. Die Mission-Statements und Ethics-Guidelines, mit denen Unternehmen ihre Homepages schmücken, werden von einem Großteil der Bevölkerung ebenso wenig ernst genommen wie die öffentliche Präsentation von unternehmerischen &#8220;Best Practice&#8221;-Erfolgen, die vom Klimaschutz über Mikrokredite bis zur medizinischen Hilfe in Entwicklungsländern reichen. Das Öko- und Bio-Labeling von Produkten oder die Kooperation mit Organisationen wie Transparency International werden als notdüftige Kompensationen und moralische Ablenkungsmanöver betrachtet, die vorrangig der Imagepflege und dem Marketing dienen und entsprechend als &#8220;Greenwashing&#8221; oder neuerdings &#8220;Bluewashing&#8221; kritisiert werden.</p>
<p>Dem Vorwurf der ethischen Camouflage steht der Umstand gegenüber, dass immer mehr Unternehmen mit moralisch fundierten Geschäftspraktiken Gewinne machen. So führt nicht nur die Befolgung von Corporate-Governance-Regeln bei Aktiengesellschaften zu einer um zwanzig Prozent besseren Bewertung an der Börse, es lässt sich insgesamt beobachten, dass die Einhaltung sozialer, ökologischer und ethischer Standards zur Wertschöpfung beiträgt. Nach Schätzungen des World Economic Forums gehen mehr als vierzig Prozent der Marktkapitalisierung eines Unternehmens auf dessen Reputation zurück. In wachsendem Maß sind Investoren und Konsumenten daran interessiert, dass Unternehmen sich an integren Verhaltensprinzipien orientieren, in ihrer Geschäftspraxis Loyalität und Fairness walten lassen und sich für soziale Zwecke einsetzen.</p>
<p><strong>Veränderte gesellschaftliche Erwartungen </strong><br />
Der Umstand, dass moralische Prinzipien zum &#8220;Business Case&#8221; geworden sind, ist kein Indiz dafür, dass sich in der Wirtschaft ein Wertewandel vollzogen hat, durch den Kriterien der Rentabilität und Produktivität eine geringere Rolle als zuvor spielen. Die Berücksichtigung ethischer Standards in der Unternehmenspraxis ist vielmehr Ausdruck einer gewandelten gesellschaftlichen Lage, in der die sozialen Akteure insgesamt größeren Wert auf umweltverträgliche Produkte, humane Arbeitsbedingungen und faire Gewinnverteilungen legen. Die &#8220;Moralisierung der Märkte&#8221;, die sich seit einigen Jahren vollzieht, beruht auf dem Zusammenwirken widersprüchlicher Faktoren, zu denen nicht nur die globale Ausweitung der Marktzonen, sondern auch der wachsende Wohlstand und die zunehmende Informiertheit der Konsumenten gehören.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote3anc" href="#sdfootnote3sym"><sup>3</sup></a></sup></p>
<p>Es ist vor allem das Ineinandergreifen von Produktion und Konsumtion auf einem hohen Aufmerksamkeits- und Anspruchsniveau der Bevölkerung, das die Unternehmen dazu nötigt, in ihrer Geschäftspraxis stärker als bisher soziale und ethische Kriterien zu berücksichtigen. Damit stellt sich die Frage, wie nachhaltig die Moralisierung der Marktwirtschaft tatsächlich ist.</p>
<p>Es dürfte sehr wahrscheinlich sein, dass das soziale Engagement von Unternehmen nur so lange aufrecht erhalten wird, wie es sich betriebswirtschaftlich rechnet. Der hohe Kostendruck und die Renditeerwartungen, denen vor allem Kapitalgesellschaften auf dem Weltmarkt ausgesetzt sind, sorgen dafür, dass CSR-Aktivitäten nur dann weiter vorangetrieben werden, wenn sie in den Bilanzen positiv zu Buch schlagen. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass die Bilanzierungsmethoden für soziales Engagement immer noch unterentwickelt sind und es nicht sicher ist, wie weit ethisches Investment tatsächlich zur Wertsteigerung oder Kursgewinnen führt.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote4anc" href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a></sup> Die Berücksichtigung sozialer und moralischer Verhaltensprinzipien wird deshalb stark konjunkturabhängig bleiben und eine unberechenbare Variable im operativen Geschäft bilden, dessen Ausrichtung auch in Zukunft von realen Gewinnverläufen bestimmt sein wird.</p>
<p><strong>Unternehmenskultur und Moral</strong><br />
Umso wichtiger ist es für Firmen und Konzerne, moralische Überzeugungen in der eigenen Unternehmenskultur auszubilden. Der Schriftsteller und mittelständische Unternehmer Ernst-Wilhelm Händler drückte dies anlässlich der Korruptionsskandale bei Siemens so aus: &#8220;Wer wirklich mehr Moral im Wirtschaftsleben will, muss auf eine ebenso harmlose wie sarkastische Lösung setzen: Die Moral kann nur von innen kommen. Der Manager muss überzeugt sein, dass die Einhaltung der Normen und die Verfolgung der Werte, die Moral ausmachen, den wohlverstandenen, langfristigen Interessen seiner Firma dienen.&#8221;<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote5anc" href="#sdfootnote5sym"><sup>5</sup></a></sup></p>
<p>Die Glaubwürdigkeit von CSR-Aktivitäten hängt davon ab, wie weit es Unternehmen gelingt, das soziale Engagement in der Organisation zu verankern. Die Verankerung moralischer Überzeugungen in den &#8220;Köpfen&#8221; der Mitarbeiter trägt dazu bei, dass Unternehmen auf dem Markt als authentische Akteure wahrgenommen werden, die Ethik-Kodizes ernst nehmen und sie aus wohl bedachten Gründen befolgen. Unternehmen mit einer intakten Organisationskultur sind nicht nur weniger anfällig für kriminelle Handlungen und die Missachtung sozial-ethischer Standards. Sie sind auch ökonomisch leistungsfähiger und besitzen eine höheres Ansehen bei Mitarbeitern, Arbeitnehmern und Kunden.</p>
<p>Wird damit aber nicht die Moral zum Geschäftsfaktor degradiert? In der Debatte um den Stellenwert von CSR taucht immer wieder der Vorwurf auf, dass die soziale Verantwortung von Unternehmen nicht ernst zu nehmen sei, wenn sie nicht aus rein moralischen Gründen erfolge.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote6anc" href="#sdfootnote6sym"><sup>6</sup></a></sup> Der Vorwurf trifft bei genauerer Betrachtung jedoch nur bedingt zu. Denn in der Wirtschaft besitzt die Moral einen anderen Stellenwert als im normalen Leben. Wo Individuen zugemutet werden kann, gegen ihre Neigungen und Interessen ethischen Verpflichtungen zu folgen, weil sie in überschaubaren Anerkennungsverhältnisse leben, kann von Unternehmen nicht verlangt werden, dass sie ihre Marktoperationen kategorischen Moralprinzipien unterordnen, da Märkte durch unvollständige Informationen und defektöse Anreizstrukturen gekennzeichnet sind. Die ökonomische Moral bleibt unter den Effizienznöten und Renditezwängen globaler Märkte ein nachgeordnetes Handlungsprinzip, das zwar in die kapitalistische Gewinnlogik eingreifen kann, aber letztlich nur begrenzten Einfluss auf sie hat.</p>
<p><strong>Ethik und Erfolg</strong><br />
Die Verfolgung von CSR-Aktivitäten ist deshalb keine Garantie, dass Unternehmen bei wachsenden Problemen nicht vom Pfad der Tugend abweichen und aus dem sozialen Engagement aussteigen. Es gibt genügend Beispiele dafür, dass Unternehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung aufgeben, wenn sie sich nicht mehr &#8220;rechnet&#8221;. Das Energie-Unternehmen Enron gehörte bis zu seinem ökonomischen Absturz und den daraus resultierenden Bilanzfälschungen zu den umwelt- und sozialverträglichsten Arbeitgebern der USA. Unter dem Druck des globalen Wettbewerbs können Unternehmen soziale Ziele häufig nur dadurch erreichen, dass sie die Kosten an Anleger und Kunden weitergeben oder sich aus ethischen Aktivitäten zurückziehen.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote7anc" href="#sdfootnote7sym"><sup>7</sup></a></sup></p>
<p>Umso entscheidender ist es, dass Unternehmen eine Kultur der Eigenverantwortung entwickeln, die dazu beiträgt, dass moralische und ökologische Standards auch dort eingehalten werden, wo sie ökonomische Belastungen mit sich bringen. Man kann von Unternehmen nicht erwarten, dass sie die Fehler der staatlichen Politik durch Zahlungen aus der Firmenkasse ausgleichen, wohl aber, dass sie sich an sozial- und umweltrechtliche Grundregeln halten. Solange dies gewährleistet ist, besteht kein Einwand dagegen, moralische Prinzipien zur Gewinnerzielung einzusetzen. Im Gegenteil, wo Unternehmen durch Ethik zum Erfolg gelangen, wächst das Vertrauen in die Integrität des Unternehmens, die am Ende wieder der wirtschaftlichen Produktivität zugute kommt.</p>
<p>Der Streit um die Alternative von sozialer und ökonomischer Verantwortung ist so gesehen mäßig. Unternehmen müssen beiden Formen der Verantwortung gerecht werden. Erst wenn sie Gewinne erwirtschaften, können sie moralisch agieren. Und indem sie moralisch agieren, erhöhen sie ihre Gewinnchancen. Für dieses produktive Wechselverhältnis zu sorgen, ist Aufgabe der Unternehmensführung, aber auch der Bürger, die durch ihre Kaufentscheidungen dazu beitragen, dass die Moral zum festen Bestandteil des Geschäfts wird.</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong><br />
Immer mehr Unternehmen sehen im gesellschaftlichen Engagement die Chance, Gewinne zu machen. Die Verbindung von Ethik und Profit wird in der Bevölkerung mit großer Skepsis wahrgenommen. Ein unvoreingenommener Blick zeigt jedoch, dass zwischen sozialer und ökonomischer Verantwortung kein Widerspruch bestehen muss.</p>
<p><em>Ludger Heidbrink ist Priv.-Doz. Dr. phil., geb. 1961, Direktor des<a href="http://www.responsibility-research.de/" target="_blank"> Center for Responsibility Research</a> (CRR) am<a href="http://www.kwi-nrw.de/home/index.html" target="_blank"> Kulturwissenschaftlichen Institut Essen</a> und Privatdozent für Philosophie an der Universität Kiel.<br />
Kontakt: ludger.heidbrink@kwi-nrw.de</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a><span lang="en-GB"> George Pohle und Jeff Hittner, Attaining Sustainable Growth through 	Corporate Social Responsibility, New York 2008, S. 3.</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote2sym" href="#sdfootnote2anc">2</a> FAZ-Institut für Management, Markt und Medieninformation / DBV-Winterthur Versicherungen, Studie 2006: Verantwortung, 	Frankfurt/Wiesbaden 2006, S. 21.</p>
</div>
<div id="sdfootnote3">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote3sym" href="#sdfootnote3anc">3</a> Nico Stehr, Die Moralisierung der Märkte. Eine Gesellschaftstheorie, Frankfurt/M. 2007, S. 49ff.</p>
</div>
<div id="sdfootnote4">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote4sym" href="#sdfootnote4anc">4</a><span lang="en-GB"> David Vogel, The Market of Virtue. The Potentials and Limits of Corporate Social Responsibility, Washington 2006, S. 16ff.</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote5">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote5sym" href="#sdfootnote5anc">5</a> Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 23.1.2008, S. 33.</p>
</div>
<div id="sdfootnote6">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote6sym" href="#sdfootnote6anc">6</a> Ulrich Thielemann, Unternehmensverantwortung ethisch ernst genommen: The Case aganist the Business Case und die Idee verdienter Reputation, in: Ludger Heidbrink / Alfred Hirsch (Hg.), Verantwortung als marktwirtschaftliches Prinzip. Zum Verhältnis von Moral und Ökonomie, Frankfurt/New York 2008, S. 220ff.</p>
</div>
<div id="sdfootnote7">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote7sym" href="#sdfootnote7anc">7</a> Robert Reich, Superkapitalismus. Wie die Wirtschaft unsere Demokratie untergräbt, Frankfurt/New York 2008, S. 226.</p>
</div>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.kommunikationsblog.de%2Fcsr%2Fwie-moralisch-sind-unternehmen%2F'; szt='Wie+moralisch+sind+Unternehmen%3F';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/31/c2/widget_31c2065f25c8a20f8f60478322e1fb99.js"></script></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Wie+moralisch+sind+Unternehmen%3F+http://is.gd/e52XG+.+Lesen!" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Wie+moralisch+sind+Unternehmen%3F+http://is.gd/e52XG+.+Lesen!" title="Post to Twitter">  </a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit &#8230; mehr als ein Trend</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.de/csr/nachhaltigkeit-mehr-als-ein-trend/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 17:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike Zürcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen ist keine Modeerscheinung, sondern hat groÃŸe Zukunft. Im Interview mit unserer Autorin Maike ZÃ¼rcher, Chefredakteurin des Charity-Nachrichtenmagazins HelpTheWorld-NOW, Michael Thorns, beim BDA verantwortlich fÃ¼r die Initiative CSR Germany.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen ist keine Modeerscheinung, sondern hat groÃŸe Zukunft â€“ davon ist Michael Thorns, beim BDA verantwortlich fÃ¼r die Initiative CSR Germany, Ã¼berzeugt.<br />
<em>Interview: Maike ZÃ¼rcher</em></p>
<p><em>Herr Thorns, wie definieren Sie den Begriff Corporate Social Responsibility â€“ was umfasst er?</em><br />
Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility â€“ der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen â€“ fasst man das freiwillige, Ã¼ber das gesetzliche MaÃŸ hinausgehende Engagement von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft zusammen. Welche MÃ¶glichkeiten ein Unternehmen fÃ¼r sein gesellschaftliches Engagement hat, hÃ¤ngt sehr von seiner GrÃ¶ÃŸe, der Branche sowie dem Markt, in dem es geschÃ¤ftstÃ¤tig ist, ab. Ein BÃ¤ckermeister aus Berlin hat andere MÃ¶glichkeiten, aber natÃ¼rlich auch ganz andere Herausforderungen in Bezug auf sein gesellschaftliches Engagement als zum Beispiel ein multinationales Textilunternehmen, das in Bangladesch einen GroÃŸteil seiner Waren produziert.</p>
<p><em>Sollte sich das Engagement Ihrer Meinung nach eher auf die Region beschrÃ¤nken, nach dem Argument: Afrika ist fern â€“ zu helfen gibt es in Deutschland genug?</em><br />
Lokales Engagement in Deutschland und die Ãœbernahme von Verantwortung in einem internationalen Kontext widersprechen sich nicht, sondern ergÃ¤nzen sich gegebenenfalls. Viele Unternehmen sind Ã¼ber ihre Auslandsniederlassungen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schwellen- und EntwicklungslÃ¤ndern lokale Partner. DarÃ¼ber hinaus gewinnt die Verantwortung fÃ¼r die Zulieferkette zunehmend an Bedeutung. Sehr viele Unternehmen bemÃ¼hen sich aktiv darum, Sozial- und Umweltstandards bei ihren Zulieferern in Schwellen- und EntwicklungslÃ¤ndern sicherzustellen. Die Frage nach einem â€žentweder â€“ oderâ€œ stellt sich also nicht.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-781" title="helptheworld_0108_titel_web" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/05/helptheworld_0108_titel_web-226x300.jpg" alt="helptheworld_0108_titel_web" width="226" height="300" /></p>
<p><em>Welchen Bezug sollte ein unterstÃ¼tztes Hilfsprojekt zum Unternehmen haben?</em><br />
CSR ist weit mehr als die UnterstÃ¼tzung von Hilfsprojekten. Engagiert sich aber ein Unternehmen zum Beispiel im Bereich Corporate Volunteering, ist es sinnvoll, an die Kernkompetenz oder die KerngeschÃ¤ftstÃ¤tigkeiten eines Unternehmens anzuknÃ¼pfen. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Rechtsanwaltskanzlei, anstatt seine hoch ausgebildeten Mitarbeiter im Rahmen eines â€žsozialen Tagesâ€œ zum Streichen in eine Schule der Umgebung zu schicken, den Mitarbeitern FreirÃ¤ume fÃ¼r lÃ¤ngerfristigere Projekte einrÃ¤umt, in denen die Mitarbeiter ihre juristischen oder sonstigen FÃ¤higkeiten einsetzen kÃ¶nnen.</p>
<p><em>Was erwidern Sie Kritikern, die behaupten, dass viele Firmen sich aus reinen ImagegrÃ¼nden fÃ¼r Hilfsprojekte engagieren?</em><br />
Im Gegensatz zum Marketing steht bei CSR die Ãœbernahme von Verantwortung im Vordergrund. Dass ein Unternehmen mit CSR auch seine Reputation verbessert, steht dem nicht entgegen.</p>
<p><em>Glauben Sie, dass das soziale Verantwortungsbewusstsein von Unternehmern in Zukunft noch zunehmen wird â€“ oder ist es doch eher ein Trend, der wieder verblassen wird?</em><br />
Unternehmen engagieren sich fÃ¼r ihr Umfeld, seit es Unternehmen gibt. Das werden sie auch in Zukunft tun. Was zunimmt, ist die Formalisierung dieses Engagements. In den letzten fÃ¼nf Jahren haben mehr und mehr Unternehmen mit Nachhaltigkeitsberichterstattung angefangen. Dieser Trend wird sich aus zwei GrÃ¼nden fortsetzen: Erstens verlangen NGOs, Gewerkschaften und die Ã–ffentlichkeit zunehmend CSR-Berichterstattung von Unternehmen; zweitens wird Social Responsible Investment (SRI) immer wichtiger. Unternehmen, die in einem Nachhaltigkeitsindex gelistet werden wollen, werden auch Ã¼ber ihr Engagement berichten. Zudem werden die globalen Aspekte von CSR mit der zunehmenden Handelsverflechtung weiter an Bedeutung gewinnen. Fragen wie zum Beispiel die Einhaltung von Sozialstandards in der Zulieferkette werden noch stÃ¤rker eine Rolle spielen als ohnehin schon.</p>
<p><em>Sollte CSR mehr gesetzlich â€žverordnetâ€œ werden â€“ oder kann man hier auf die Freiwilligkeit der einzelnen Unternehmer bauen?</em><br />
CSR ist zu vielfÃ¤ltig und komplex, als dass man es sinnvoll gesetzlich verordnen kÃ¶nnte. Wie sollen ein Handwerker, ein industrieller MittelstÃ¤ndÂ­ler und ein multinationaler Konzern die gleichen Anforderungen erfÃ¼llen kÃ¶nnen? Jede Regelung wÃ¼rde die dynamische Entwicklung von CSR zu einem jÃ¤hen Ende bringen und das Engagement auf dem kleinsten Nenner fixieren. Die EuropÃ¤ische Kommission hat daher schon vor Jahren solche PlÃ¤ne aufgegeben. Notwendig ist ein praxisrelevanter CSR-Ansatz, der auf Erfahrungsaustausch, Dialog und Wissensvermittlung basiert.</p>
<p><em>KÃ¶nnen sich auch kleinere Betriebe CSR â€žleistenâ€œ?</em><br />
Kleine Unternehmen haben sogar Vorteile in Bezug auf ihr gesellschaftliches Engagement gegenÃ¼ber DAX-Konzernen. Sie sind in ihrem lokalen Umfeld fest verwurzelt und kennen damit ihre Stakeholder sehr gut. Als inhabergefÃ¼hrte Unternehmen sind sie nicht den AktionÃ¤ren verpflichtet und mÃ¼ssen CSR-MaÃŸnahmen diesen gegenÃ¼ber nicht rechtfertigen. Zudem gibt es einen direkten Kontakt zwischen dem Chef und den Mitarbeitern. DafÃ¼r haben sie aber natÃ¼rlich nicht die Ressourcen wie groÃŸe Unternehmen fÃ¼r ihr gesellschaftliches Engagement. Das betrifft insbesondere die sehr eingeschrÃ¤nkten MÃ¶glichkeiten zur Berichterstattung ihres CSR-Engagements.</p>
<p><em>Unter CSR Germany haben sich Unternehmen zusammengefunden, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Ist es schwer, weitere Firmen vom nachhaltigen Konzept zu Ã¼berzeugen?</em></p>
<p style="text-align: left;">Viele Studien zeigen, dass sich die ganz Ã¼berwiegende Mehrheit der deutschen Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist und sich dementsprechend Ã¼ber das gesetzliche MaÃŸ hinaus engagiert. Vor diesem Hintergrund ist es nicht Aufgabe von CSR Germany, â€žEulen nach Athen zu tragenâ€œ, sondern es geht darum, den ErfahrungsaustauschfÃ¶rdern, Anregungen fÃ¼r Initiativen zu geben und das umfassende gesellschaftliche Engagement der Unternehmen darzustellen.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><em>Matthias Thorns ist wissenschaftlicher Mitarbeiter<img class="alignright size-medium wp-image-778" title="thorns_web" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/uploads/2009/05/thorns_web-206x300.jpg" alt="thorns_web" width="144" height="210" /></em></p>
<p style="text-align: left;"><em> in der Abteilung EuropÃ¤ische und</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Internationale Sozialpolitik </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>der Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbÃ¤nde (BDA) </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>und zustÃ¤ndig fÃ¼r CSR Germany.</em></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.kommunikationsblog.de%2Fcsr%2Fnachhaltigkeit-mehr-als-ein-trend%2F'; szt='Nachhaltigkeit+...+mehr+als+ein+Trend';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/31/c2/widget_31c2065f25c8a20f8f60478322e1fb99.js"></script></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Nachhaltigkeit+%E2%80%A6+mehr+als+ein+Trend+http://is.gd/e4kQu+.+Lesen!" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.kommunikationsblog.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=kommunikationsblog.de:+Nachhaltigkeit+%E2%80%A6+mehr+als+ein+Trend+http://is.gd/e4kQu+.+Lesen!" title="Post to Twitter">  </a></p>]]></content:encoded>
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