Soziale Marktwirtschaft á la Ludwig Erhard kennen wir. Warum nun Soziales Wirtschaften? Ist Social Business mithin alter Wein in neuen Schläuchen? Nein, denn hinter Social Business steckt eine weltweit aufstrebende Form des Wirtschaftens, die einen sozialen Mehrwert zum Ziel der Unternehmung hat. Der bekannteste Social Entrepreneur ist der Wirtschaftswissenschaftler und Grameen-Bank-Gründer Muhammad Yunus.
Mehr als 30 Interessierte von Unternehmen, Institutionen und Organisationen kamen am Dienstagabend in die IHK Bonn/Rhein-Sieg, um sich über das Projekt Verantwortungspartner KölnBonn zu informieren.
Unternehmen bauen ihre Geschäftsmodelle um, engagieren sich für soziale Standards und praktizieren Klimaschutz. Das freiwillige Engagement der Wirtschaft (Corporate Social Responsibility – CSR) ist keine Modeerscheinung, sagt Professor Josef Wieland, Experte für Wirtschafts- und Unternehmensethik, der an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz lehrt.
Fragt man Städte, Kommunen oder Hilfsorganisationen jedweden Aufgabenspektrums, so ist das Engagement von Unternehmen wichtiger denn je. Gleichwohl stellt sich die Frage, wie am Besten?
„Wichtige Neuorientierung, auch dank Wirtschaftskrise“, sagen die einen. „Hype und Mode“, sagen die anderen. Sie sprechen von Corporate Social Responsibility oder kurz: CSR – und treffen beide einen Punkt. Soziale Verantwortung von Unternehmen ist beileibe kein neues Thema. Die aktuellen wirtschaftlichen Verwerfungen und die damit verbundenen Probleme verleihen ihm aber eine enorme Präsenz und Dringlichkeit.
Seit Oktober diesen Jahres ist Birgit Kühne-Hellmessen neue Marketing-Direktorin bei der internationalen Fitness-Studiokette Fitness First. Welche Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen nach der Umfirmierung der Clubs in Deutschland 2010 greifen sollen, erfuhren wir im Interview. Nach wie vor steht dabei im Mittelpunkt: „Making the world a fitter place“!
BetterRelations GmbH und HelpGroup GmbH starten gemeinsam Unternehmensinitiative für eine zukunftsstarke Region KölnBonn: Verantwortungspartner KölnBonn bündelt das Engagement der Unternehmen und Unternehmer in gemeinsamen Projekten und Projektgruppen, in Einbeziehung vieler weiterer Akteure der Region, zur besseren, nachhaltigeren Arbeit an den dringensten Probleme vor Ort.
Seit Dezember 2008 gibt es das Informations- und Vernetzungsportal CSR WeltWeit der Bertelsmann-Stiftung und des Auswärtigen Amtes, in Zusammenarbeit mit Partnern aus Politik und Wirtschaft. Im Interview mit Ansprechpartnerin für CSR WeltWeit Anna Peters, Projektleiterin CSR der Bertelsmann-Stiftung, bekamen wir Antwort auf unsere Fragen zu den kommunikativen Maßnnahmen rund um das Portal CSR WeltWeit.
Trotz vieler Herausforderungen und wirtschaftlichen Risiken, kann Geschäftsführer Klaus Voss auf eine große Anzahl an erfolgreichen Projekten blicken. Im Interview mit uns berichtet er darüber, wie und warum er mit seinem Unternehmen, der Omniflora Blumen GmbH, auf fair gehandelte Blumen aus Ostafrika setzt und damit deutliche Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen der Angestellten auf den Blumenfarmen vor Ort erreicht hat. Und er berichtet uns über die ersten Schwierigkeiten, seine neue Unternehmensausrichtung vor und mit den Vertriebspartnern zu kommunizieren.
Wir waren vor Ort bei der Veranstaltung "Ergebnispräsentation der Verantwortungspartner für das Saarland" Anfang Juli in Saarbrücken und haben Eindrücke der Reden und Vorträge prominenter Mitwirkender der Initiative "Unternehmen für die Region" der Bertelsmann Stiftung eingefangen.
Mittwoch, März 3, 2010
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