Dr. Michael Meyen ist Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seinem aktuell erschienenen Buch "Diktatur des Publikums - Journalisten in Deutschland" untersucht er das Selbstbild von Journalisten. Verlosung: Gewinnen Sie eines der beiden Exemplare von "Diktatur des Publikums". Wie das geht erfahren Sie am Ende des Interviews ...
Dr. Wolfgang Donsbach, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden und Autor des neu erschienen Buches "Entzauberung eines Berufs - Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie enttäuscht werden".
Verlosung: Gewinnen Sie eines der beiden Exemplare von "Entzauberung eines Berufs". Wie das geht erfahren Sie am Ende des Interviews ...
Alljährlich wird der Preis für die besten Fachmedien (Online/Print) von der Interessenvertretung "Deutsche Fachpresse" verliehen.
Was zählt am Ende in einem Magazin oder einer Tageszeitung: Die Qualität der Recherche, der Weitblick der Analyse und die Schreibe des Autors. Lesen von Zeitungen ist nicht nur reine Informationsaufnahme, sondern idealerweise Vergnügen und gedankenerweiternde Reflektion. Und wem haben wir das zu verdanken? Dem Autor und Journalisten, der durch Sachkenntnis, Erfahrung und Begabung [...]
Heißt es bald "Aus die Maus" für das werbefinanzierte Fernsehen?
Mmmh, eine Einstiegsfrage, für die ich, soviel vorweg, am Ende keine Antwort präsentieren werde. Ich bin völlig ahnungslos wie auf besagte Unwetterboten reagiert werden wird. Doch eines scheint sicher, es wird sich etwas grundlegend ändern ...
Kurz vor Weihnachten sorgt der Axel Springer Konzern mit einer außergewöhnlichen Entscheidung für Schlagzeilen: Keine "Goldene Kamera" und kein "Goldenes Lenkrad" im Jahr 2009. Thomas Gottschalk kann sich zurücklehnen - Springer hat alle TV-Galas für 2009 abgesagt. In Zeiten der Wirtschaftskrise ein mutiger und richtiger Weg.
Ich kannte mal einen Mann, der hat sich ausschließlich von A bis Z durch die populärsten Frauenzeitschriften gearbeitet. Literatur, Pressestimmen oder Nachrichten waren ihm fremd. Noch unwahrscheinlicher sein Griff zur Männerlektüre, wie Men´s Health, Maxim oder FHM. Ich habe mich damals schon gefragt, wie es sein kann, dass ein gestandener Geschäftsmann das Buch Mondscheintarif zur Grundlage der Verständigung mit dem weiblichen Geschlecht macht?
So könnte die Schlagzeile lauten, wäre Marcel Reich-Ranicki Intendant beim ZDF. "Brecht, wenn man den hätte, das wäre einer fürs Fernsehen", sagte er im aus gegebenem Anlass anberaumten Kamingespräch mit Thomas Gottschalk. Das Problem ist nur: Brecht hat längst das Zeitliche gesegnet - wie die meisten der von Reich-Ranicki gelobten Künstler zur Rettung des deutschen Fernsehens. Doch von vorn.
Dem Radsport steht ein neuer Dopingskandal bevor. Doch Weltverband und Rundfahrtorganisatoren scheinen das ignorieren zu wollen. Statt ernsthaft am Kontrollsystem zu zweifeln oder es zu verbessern, reanimiert man aufgrund bevorstehender Jubiläumsrundfahrten den einstigen „Tourminator“ Lance Armstrong. Für alle, die (noch) an einen sauberen Radsport glauben, eine Ohrfeige ins Gesicht.
Er musste auf einem harten Stuhl sitzen und das über Stunden - ok. Er musste Atze Schröder und diverse Fernsehköche ertragen - auch hier ist der Unmut nachvollziehbar. Die Generalklatsche fürs deutsche Fernsehen vom Prosa-Popen Marcel Reich-Ranicki geht für meinen Geschmack jedoch ein zu weit und zeigt wieder einmal, dass gilt, was selbst erfahrene Medienschaffende gern vernachlässigen: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Donnerstag, Juli 16, 2009
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