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Interne hierarchisch geprägte Kommunikation

Interne hierarchisch geprägte Kommunikation

Zündstoff in der Kommunikation

Dieser Kontext der innerbetrieblichen internen hierarchisch geprägten Kommunikation sorgt in den meisten Fällen für den explosivsten Zündstoff. Mobbing ist hier oftmals ein Mittel der Macht oder ein Zeichen der Ohnmacht. Angestellte fühlen sich häufig unterdrückt oder missachtet (man spricht dabei oft auch von einer so genannten ‚japanischen Kultur‚ ). Vorgesetzte sind oftmals überfordert, gestresst und/oder können sowohl mit Macht als auch Verantwortung nicht umgehen.
Kurz: die möglichen Ursachen für eine ungute innerbetriebliche Kommunikation sind vielfältig und wir wollen sie hier nicht alle aufführen. Wir wollen Ihnen nur zwei aus unserer Sicht wichtige Dinge mit auf den Weg geben:

  1. Eine formelle Vorgehensweise, die in sehr vielen Fällen für Entschärfung der Situationen gesorgt hat
  2. Kommunikationsfallen, in die wir gerne tappen und die zukünftig zumindest erkannt und daraufhin gebannt werden sollten.

Interne hierarchisch geprägte KommunikationOrganisation einer guten Kommunikation

1. Bevor Sie mit jemanden sprechen wollen, sollten Sie dies ankündigen. Je wichtiger oder brisanter das Thema des anstehenden Gespräches ist, desto wichtiger ist diese Vorgehensweise.

Am besten auf die folgende Art und Weise:

  1. Austausch und Absprache von der (möglichst genauen) Uhrzeit des Treffens.
  2. Austausch und Absprache der voraussichtlichen Dauer des Treffens.
  3. Austausch und Absprache von Ort des Treffens.
  4. Information darüber worum es inhaltlich gehen wird. Dies ist der wichtigste Schritt! Viele Gespräche gehen schief, weil eine Partei erst im Gespräch vom eigentlichen Inhalt des Gespräches erfährt und sich überfahren und unvorbereitet fühlt.

Mit dieser Vorgehensweise werden Sie schnell merken, dass sich die Grundlage von Gesprächen verändert und weit mehr erreicht werden kann. Zusätzlich können aber noch eine große Anzahl Fehler passieren, um dies zu vermeiden gibt es hier eine noch umfassendere Checkliste für Meetings.

Fallen in der Kommunikation und der nonverbale Anteil

2. Die Liste der möglichen Kommunikationsfallen ist lang. Wir wollen hier nicht detailliert alle möglichen Fehlerquellen auflisten, sondern lediglich eine Tatsache ins Gedächtnis rufen, von der jeder mindestens schon einmal gehört hat – aber wir vergessen es leider immer wieder sehr schnell. Dabei ist dieses Wissen sehr wichtig, wenn nicht sogar essentiell!

Es geht um die Tatsache, dass wir die Informationen über unser Gegenüber und über die Botschaft unseres Gegenübers nur zu einem kleinen Teil aus dem Inhalt des Gesagten ziehen. Eine Studie aus dem Jahre 1971 von Prof. Albert Mehrabian sagt aus, dass der Inhalt der Kommunikation nur 7 % ausmacht. Der Rest verfällt auf Körpersprache (55 %) und Stimme (38 %)..

Warum ist es uns so wichtig dies zu erwähnen?

Weil Sie es entweder noch nicht wussten oder wieder vergessen haben. Und, weil es für eine gute Kommunikation unerlässlich ist sich diese Tatsache bewusst zu machen. Es geht nicht darum nur noch auf die nonverbalen Äußerungen Ihrer Mitmenschen zu achten, es geht vielmehr darum, dass Sie sich Ihrer eigenen Körpersprache bewusst werden, dass Sie darauf achten, was Sie nonverbal aussenden, was Sie mit Ihrem Ton mitteilen, was Sie mit Ihrer Körperhaltung signalisieren. Wenn Sie mehr darauf achten, dann ergibt sich eine im Idealfall völlig neue Art der Kommunikation.

 

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