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Warum die eigene Stimme trainieren?

Für unzählige Situationen des Lebens, ist die eigene Stimme ein wichtiges Instrument. Nicht nur im Gesangsbereich, sondern überall dort, wo Selbstsicherheit und Kompetenz sowie Freundlichkeit vermittelt werden wollen. Ob zu einem Bewerbungsgespräch, in einem Beruf, wo Telefonieren Teil der Arbeit ist oder auf Präsentationen, der Klang der Stimme ist Teil Ihres persönlichen Auftretens und entscheidet oft oft Erfolg oder Misserfolg. Um die Stimmbänder zur optimalen Sprechen zu animieren, hilft dieser Artikel mit Tipps, wie Sie Ihre Stimme trainieren können.

Durch zahlreiche Übungen die Stimme Trainieren

Frauen neigen dazu, zu ihren bereits höheren Stimmen, noch höher zu sprechen. Das belastet nicht nur die Stimmbänder und ist anstrengend, sondern auch unangenehm für Menschen in nächster Umgebung. Nach einer Gesprächsdauer verlieren die Zuhörer das Interesse und die Aufmerksamkeit lässt nach. Das können besonders im Berufsleben Konsequenzen nach sich ziehen.

Eine Übung aus der Stimmbildung zeigt, welche Stimmlage zu welchem Anlass optimal ist. Dazu legen Sie Ihre Hand auf das Brustbein und summen langsam „mmmmmhhhh“ vor sich hin. Sobald Sie ein deutliches Brummen in der Brust spüren, wissen Sie, dass der Ton in die Tiefe geht und sich perfekt für Auftritte eignet, wo Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Diese Tonlage ist aber für Bewerbungsgespräche weniger geeignet, denn sie könnte zu dominant klingen. Für Anlässe, die zwar eine Selbstsicherheit verlangen, aber dennoch eine vermittelnde Stimme benötigen, ist die gleiche Übung ratsam. Wenn nur ein sanftes und angedeutetes Brummen am Brustbein wahrgenommen wird, ist die richtige Tonlage gefunden.

Die natürliche Stimme finden

Der natürliche Ton der Stimme (auch Indifferenzlage genannt, siehe auch folgendes PDF) geht mit zunehmenden Alter verloren. Das Training hilft dabei, diesen wiederzufinden. Dazu wird mehrmals hintereinander das Wort „Schokolaaaaaade“ gesagt. Dabei muss sich vorgestellt werden, wie diese im Munde zerläuft und genossen wird. Spätestens bei dem Herauszögern des Buchstabens „A“, werden Sie eine Klangveränderung bemerken. Hier soll das Stimmtraining dazu führen, auch die anderen Wortteile in diesem Ton zu treffen.

Ein weiterer Tipp um die Stimme zu trainieren, ist das Einsetzen der richtigen Atmung. Insbesondere bei Nervosität und Stress, neigen Menschen dazu, eine sogenannte Hochatmung zu praktizieren. Das lässt die Stimme oftmals abgehackt und oberflächlich klingen. Ihre natürliche Stimme ist es definitiv nicht. Atmen sie bewusst ein und aus. Legen Sie Ihre Hand auf den Bauch und atmen Sie so ein, dass sich der Bauch spürbar nach außen wölbt. Dabei sollte nach Möglichkeit der Oberkörper nicht bewegt werden. Haben Sie ein längeres Gespräch zu führen, ist ein Kaugummi eine perfekt Vorbereitung. Kurzfristig gekaut, wärmt es die Sprechmuskulatur auf und sorgt für ausreichend Mundfeuchtigkeit. Dies empfiehlt sich auch, bevor Sie beginnen die Stimme zu trainieren.

Stimmtraining für ein besseres Wohlbefinden

Die Stimme zu trainieren, ist nicht nur vorteilhaft für den persönlichen Auftritt, sondern auch für das eigene Wohlbefinden. Ob eine zu hohe, zu tiefe oder zu hektische Stimme, sie schlägt sich grundsätzlich auf die Gesundheit aus. Nicht eine natürliche Stimmlage zu besitzen bedeutet Anstrengung. Die Harmonie zwischen der Stimme und dem was gehört wird, wird unterbrochen. die Stimme zu trainieren bedeutet eine gesunde Balance herzustellen, die dafür sorgt, dass eine Art Entspannung eintritt, indem sich die Muskel lösen. Im Bauchbereich entfällt ebenfalls die Anspannung, die durch falsche Atemtechniken entstehen können. Wenn Sie Ihre gut Stimme trainieren, können Sie schon bald ein verbessertes Wohlgefühl wahrnehmen.

Einen Stimmtrainer, bei dem ich persönliche Erfahrungen sammeln konnte, möchte ich an dieser Stelle hervorheben.

Stimmtraining und Kommunikationstraining mit Christian Erhard

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